Mit Damian Kedziora als Trainer und Thomas Brüll als Co-Treainer stellt die Vereinsführung das neue Trainergespann der 2. Herrenmannschaft für die Saison 2026-2027 vor. Wir hatten das Vergnügen mit Damian ein kurzes Interview zu führen:
Wie ist es zu dem Engagement als T1 der H2 gekommen?
Goran, der nun ehemalige Trainer, hat am Ende der Saison seinen Posten geräumt. So kam dann die Anfrage. Anfangs schwer vorstellbar, dann doch machbar. Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen bei der ersten Herren Mannschaft und gleichzeitig bei der zweiten Herrenmannschaft zu agieren. Im Endeffekt ist, wie alles im Leben, nur eine Frage des Willens und der Planung, auch vor allem im Leistungssport. Hinzu kommt, dass Thomas Brüll mir als zweiter Trainer zur Verfügung steht. Das macht dann vieles möglich. Ich habe mit Thomas Cauwenberghs ein paar Gespräche geführt und so waren wir uns einig, dass ich das machen kann.
Welches sind die Motivationsgründe, dieses Amt anzunehmen?
An erster Stelle steht vor allem, Erfahrungswerte aufzubauen, da man diese sonst nicht „bekommt“, da man ja mitten im Geschehen ist und viele Momente mit der Mannschaft und seinen Spielern durchlebt. Dies macht kein anderes Mitglied, was das sportliche betrifft, mit. Man versucht den Handball der einzelnen Spieler zu verbessern und sie auch irgendwo zu formen, dass sie selbstsicher und voller Vertrauen ihr Spiel spielen können. Vor allem ist es aber auch die Möglichkeit den jungen Spielern mitzuteilen, dass der Weg nach oben möglich ist. Dies aber nur wenn der einzelne sich engagiert und viel investiert. Kein Training = keine Performance
Was sind deine Ziele und wie willst du sie umsetzen?
Das Ziel ist vor allem das eigene Spiel zu einem Erkennungsmerkmal zu machen. Das eigene Tor aggressiv verteidigen und kollektiv schnell nach vorne spielen. So sind unsere Ziele, bei der SHL Mannschaft und bei der LFH Mannschaft.
Wird der Schritt die H2 zu leiten weitere Schritte mit sich ziehen, wie siehst du deine Trainer Zukunft?
Der Vorteil ist nun, dass Thomas und ich in enger Absprache schnelle Entscheidungen treffen können. Das Scouting ist viel einfacher und effizienter. Vor allem öffnet dies jedem Spieler die Möglichkeit sich zu beweisen und bei SHL Mannschaft mittrainieren zu können. Voraussetzung ist immer die Leistung. Umgekehrt kann ein SHL Spieler mit wenig Spielanteilen, Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft kriegen können. Ich will meine A-Lizenz abschließen und noch ein paar Erfahrungen machen. Diese sind wie gesagt, unverzichtbar, um zu verstehen, wie Handball funktioniert und atmet. Der Aufwand eines Trainers ist jedoch immens hoch. Langfristig bzw. in Zukunft sehe ich mich eventuell eher in einer Rolle als Sportlicher Leiter eines Vereins.
Welches Potential steckt in dem Kader? Was kann am Ende der Saison herausspringen?
Nach den ersten Trainings bin ich sehr zufrieden. Ich habe von jedem Profil etwas dabei. Das ist sehr interessant. Ich sehe eine sehr gute Basis und lernfreudige Neuzugänge. Wenn die Spieler in sich investieren, sich engagieren und seriös arbeiten, ist alles möglich. Wir Trainer stecken den Rahmen und die Spieler sind in der Verantwortung diesen zu respektieren. Sie sind die Hauptakteure und haben den Ball in der Hand.