Großer Kampf, bitteres Ende – aber der Glaube bleibt.
Es war das richtungsweisende Duell Vierter gegen Zweiter – und von Beginn an spürte man, wie viel auf dem Spiel stand. Eupen startete fokussiert, erspielte sich Chance um Chance, ließ jedoch zwei Siebenmeter und mehrere freie Würfe liegen. Trotzdem stand zur Pause eine verdiente 13:8-Führung – eigentlich hätte sie höher ausfallen müssen.
Auch nach der Halbzeit hatte das Team das Spiel im Griff. Mit Einsatz, Wille und Teamgeist wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore an. Beim 24:18 in der 53. Minute schien alles auf Kurs. Doch dann kippte das Spiel. Technische Fehler schlichen sich ein, die Sicherheit ging verloren – und der Gegner witterte seine Chance. Innerhalb weniger Minuten war der Vorsprung dahin, beim 25:25 war alles wieder offen.
Die Schlussphase war ein echter Krimi, ein Schlagabtausch mit offenem Visier. Am Ende stand ein 27:27. Ein Punkt geholt – aber es fühlt sich an wie zwei verlorene. Wieder einmal hatten wir diesen Gegner im Griff und konnten es nicht zu Ende bringen. Trotz der Enttäuschung bleibt eines: der Glaube an uns. Noch sind Spiele zu gehen, noch ist alles möglich. Wir kämpfen weiter – für jeden Ball, jeden Punkt und unser Ziel: die Top 3.